Streetstylestation & Trendbarometer

Streetstylestation

Streetstyles sind nicht mehr wegzudenken aus der Modewelt. „Style-Hunter“ machen sich mit ihrer Kamera auf die Jagd nach gutem Stil, machen die Straße zum Catwalk und fotografieren an Ort und Stelle: vor Gehsteigen und Häuserwänden, an Straßenecken oder in Parks. Menschen mit Stilgefühl werden in den Outfits fotografiert, die sie täglich tragen. Beim Einkaufen, auf dem Weg zur Arbeit. Mit dem „Coffe to go“ oder dem Handy in der Hand. Diese Art der Fotografie ist so beliebt, weil sie eine gewisse Lebensnähe suggerieren. Kein inszeniertes Set, natürliche Lichtverhältnisse – ein Kontrast zu klassischen Editorial-Shootings in Hochglanzmagazinen. Durch die weltweite Community kann man virtuell den Stil von Warschau bis Stockholm betrachten – räumliche Grenzen gibt es im Web nicht.

Mit Ihnen machen wir das NRW Forum zum Catwalk  – schauen Sie doch mal nach, ob ihr Foto schon kommentiert wurde. Aber Vorsicht, die Anonymität im Web verleiht Betrachtern oft eine scharfe Zunge!

Die beste Fashion Show findet auf der Straße statt” so Bill Cunningham, ein Urgestein der Streetstylefotografie. Laut Alfons Kaiser wird die vergangene „Prêt-à-porter-Saison als erste in die Modegeschichte eingehen, in der mehr Fotografen draußen vor der Tür standen, als drinnen am Ende des Laufstegs“– der Catwalk ist nun vor dem Zelt, Paparazzi und Blogger lauern auf Fotos der Models und Schauenbesucher. Redakteure, Stylisten, Fotografen avancieren zu Prominenten. Kate Lanphear von der Elle, Anna dello Russo von der japanischen Vogue oder Giovanna Battaglia von der italienischen L’Uomo Vogue- sie werden permanent von Streetstyle-Bloggern fotografiert, ihre Outfits gefeiert und sie zu Ikonen des Stils erhoben. Durchgestylt bis in die Zehenspitzen, mit großen Sonnenbrillen und Drei-Wetter-„tough“-Frisuren, werden sie zu „Straßenstars“, wie es im Bloggerjargon heißt. Die Bilder werden dann auf den Blogs teilweise hundertfach kommentiert und diskutiert – von überschwänglicher Lobhudelei bis zu gnadenlosem Verriss.

Die Schnappschüsse dienen als Inspiration für Designer oder auch den eigenen Kleiderschrank, und wer sich zur Modeszene zählt surft fast täglich auf den zahlreichen Streetstyle-Blogs. Sie haben sich zu einer festen Vermittlungsinstanz in der Mode entwickelt.

Die Printmedien haben durch die Konkurrenz der Blogs gelernt: Sie integrieren Streetstyles, verbessern ihre Internetauftritte und konzentrieren sich auf ihre Stärken: Hintergründige Berichterstattung und die Inszenierung von atemberaubender Mode der Designer in aufwändigen Locations  – der hohe Abstraktionsgrad lässt uns träumen und schwärmen. Wie die komponierten Looks in den Alltag übertragen werden, zeigen dann die Stil-Blogs.

Das Trendbarometer

Das Dekolleté, die High Heels, die Strumpfhose, die Farbe Schwarz und die Jeans
In diesen fünf Kategorien fangen wir ihren Stil ein. „Das Trendbarometer“ verrät Ihnen Geschichten und Hintergründe über die Kleidungsstücke.

 Denn denken Sie daran: Mode ist nonverbale Kommunikation.

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